Anlagestrategien müssen Klimaschutz stärker berücksichtigen


Heute hat das Forum Nachhaltige Geldanlage (FNG) seinen Marktbericht „Nachhaltige Geldanlagen 2017“ veröffentlicht. Demnach sind Ausschlusskriterien eine der wesentlichen nachhaltigen Anlagestrategien in Deutschland. Klimaschädliche Energieträger wie Kohle und Erdöl sind in der Rangliste der Ausschlusskriterien jedoch auch dieses Jahr wieder nicht unter den ersten zehn.
Dazu erklärt Ulrike Brendel, Leiterin des Projekts „Gut fürs Geld, gut fürs Klima“ bei der Verbraucherzentrale Bremen:

„Der Klimaschutz ist eines der wichtigsten Anliegen für Umwelt und Gesellschaft. Daher wird es höchste Zeit, dass Anbieter von ethisch-ökologischen Geldanlagen Investitionen in die Kohle- und Erdölindustrie konsequent ausschließen. Zwar fließt bereits viel Geld in den Ausbau der Erneuerbaren Energien, allerdings reicht das nicht. Um den Klimawandel aufzuhalten, ist ein umfassendes Divestment aus fossilen Industrien erforderlich.“

Hintergrund: 

Marktbericht Nachhaltige Geldanlagen 2017 des FNG:

http://www.forum-ng.org/images/stories/Publikationen/fng_marktbericht_2017_online.pdf

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