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Es werden Posts vom Juni, 2017 angezeigt.

PKV: Selbst getragene Arztrechnung nicht steuerlich absetzbar

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Krankheitsbedingte Aufwendungen, die ein privat krankenversicherter Steuerpflichtiger selbst trägt, um eine Beitragsrückerstattung seines Krankenversicherers zu erhalten, sind steuerlich nicht absetzbar. Dies entschied das Finanzgericht Berlin-Brandenburg.

Der Kläger hatte in seiner Steuererklärung die von ihm entrichteten Beiträge zu einer privaten Kranken- und Pflegeversicherung geltend gemacht.

Finanzamt versus Versicherter
Nachdem das Finanzamt Kenntnis von einer im Streitjahr für das Vorjahr gewährten Beitragserstattung seiner Krankenversicherung erhalten hatte, änderte es die Steuerfestsetzung und berücksichtigte nur noch die im Streitjahr gezahlten Beiträge abzüglich der Erstattung.
Der privat Krankenversicherte machte dagegen geltend, dass er im Streitjahr für seine ärztliche Behandlung einen Betrag aufgewandt habe, der die Erstattung deutlich übersteige. Dies sei die Voraussetzung dafür gewesen, um die von seinem Versicherer gewährte Beitragsrückerstattung zu erhal…

Privathaftpflicht: Die besten Versicherer aus Kundensicht

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Für die erstmalig durchgeführte Vergleichsstudie “Serviceatlas Privat-Haftpflichtversicherer” hat die Analysegesellschaft Service Value über 3.400 Kundenurteile zu 27 allgemeinen und spartenspezifischen Leistungsmerkmalen von 35 Versicherungsunternehmen eingeholt.

Im Gesamt-Ranking belegen Huk-Coburg, Provinzial Rheinland und LVM demnach die ersten drei Plätze, gefolgt von sieben weiteren Anbietern (Cosmos Direkt, DEVK, Huk24, Meklenburgische Versicherung, Helvetia, Aachen Münchener, Continentale) mit einer “sehr guten” Kundenbewertung. Eine “gute” Note wird acht von den 25 restlichen Anbietern attestiert (Gothaer, Concordia, Haftpflichtkasse Darmstadt, Allianz, SV Sparkassenversicherung, Arag, Westfälische Provenzial, VGH).
Der Huk-Coburg gelang auch in der Kategorie “Produkte” der Testsieg. Beim “Kundenservice” überzeugte laut Studie die Mecklenburgische Versicherung die Kunden am stärksten, während die Continentale bei der “Kundenbetreuung”, Provinzial Rheinland bei …

Policenqualität: Die Top drei Rechtsschutzversicherer

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Bei welchen Rechtsschutzversicherern sind die Kunden mit der Produktqualität am zufriedensten? Die Kölner Analysegesellschaft Service Value hat in einer Vergleichsstudie die Versicherten befragt und drei Top-Anbieter ermittelt.
Im Rahmen der Studie wurde ein Produkt-Begeisterungswert für den jeweiligen Rechtsschutzversicherer berechnet.

ADAC ist top
Auf Platz eins mit einem Wert von 61,9 liegt der Rechtsschutz der ADAC. Den zweiten Rang belegt die Advocard mit einem Begeisterungswert von 59 Prozent. Knapp dahinter rangiert die Huk-Coburg mit einer Bewertung von 58,2.
Die in der Grafik angegebenen Ränge (links) beziehen sich auf den Platz des Rechtsschutzversicherers im Gesamtranking, bei dem 1.145 Unternehmen aus 110 Branchen bewertet wurden.
Bei der Online-Befragung wurde den Kunden des jeweiligen Unternehmens von den Studienmachern folgende Frage gestellt: “Bitte geben Sie an, welche Unternehmen/Marken Sie über die Qualität ihrer Produkte begeistern.”

Deutlich über dem …

Weiterarbeiten trotz Berufsunfähigkeit – geht das?

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Diagnose: Berufsunfähigkeit. Und nun? Viele Betroffene fragen sich dann: Darf und kann ich meinen Beruf weiter ausüben und dennoch auf meine Versicherung zählen? Rechtsanwalt Matthias Kroll hat diese Fragen beantwortet.

Die Frage an Rechtsanwalt Matthias Kroll lautete: „Kann ich berufsunfähig sein, obwohl ich meine Tätigkeit noch ausübe?“ Darauf hat der Jurist zunächst eine klare Antwort: Ja. Denn eine bedingungsgemäße Berufsunfähigkeit setze nicht voraus, dass ein Betroffener seine bisherige Tätigkeit nicht mehr ausüben darf. „Erforderlich ist nur, dass die festgestellte Gesundheitsbeeinträchtigung die Fortsetzung der Tätigkeit vernünftigerweise und im Rahmen des Zumutbaren nicht mehr gestattet, so der Bundesgerichtshof in seiner Entscheidung vom 11. Juli 2012 zu dem Aktenzeichen IV ZR 5/11“, schreibt Kroll auf dem Portal anwalt.de.
Abzustellen sei auf die zuletzt ausgeübte Tätigkeit, so wie sie in gesunden Tagen ausgeübt wurde. Kroll: „Es muss dabei festgestellt werden…

BU-Versicherer muss nach Berufswechsel weiterzahlen

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Wenn der Versicherer prüft, ob ein Kunde mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) auf eine neu erlernte und ausgeübte Tätigkeit konkret verwiesen werden darf und somit keine BU-Rente fällig wird, so muss er beim Vergleich zwischen altem und neuem Beruf einiges beachten. Das zeigt ein aktuelles Urteil des OLG Oldenburg.

Was ist geschehen?
Ein 1968 geborener Versicherungsnehmer hatte bei seinem Versicherer eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) abgeschlossen. Seit 2002 war er in seinem Beruf als Gas- und Wasserinstallateur berufsunfähig und der Versicherer erbrachte die vertraglichen Leistungen und zahlte eine Rente.
Im weiteren Verlauf machte er eine Umschulung zum technischen Zeichner. Seit 2015 ist er in diesem Beruf tätig. Der Versicherer macht daraufhin von seinem vermeintlichen Recht Gebrauch, den Versicherten auf eine neu erlernte und ausgeübte Tätigkeit zu verweisen und stellt die Rentenzahlungen ein. Der Kläger klagt daraufhin auf Feststellung, dass die Leist…

Vorsicht bei Finanzierungskombi aus Darlehen und Versicherung

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Augen auf beim Vertragsabschluss einer Finanzierungskombination aus Darlehensvertrag und Lebensversicherung: Die Verjährungsfrist eines Anspruchs bei Falschberatung beginnt bereits mit Abschluss der Verträge. Dies entschied der Bundesgerichtshof (BGH) in einem aktuellen Urteil.

In dem vorliegenden Fall hat eine Frau gegen ihre Hausbank geklagt. Sie hatte im Oktober 2001 ein Darlehen abgeschlossen und auf Anraten ihres Beraters zusätzlich eine Lebensversicherung als sogenannte Tilgungsversicherung abgeschlossen.

Lebensversicherungssumme nicht ausreichend
Da sich die Lebensversicherung aber nicht so entwickelte wie erwartet, reichte der ausgezahlte Betrag am Ende der Laufzeit nicht zur vollständigen Tilgung des aufgenommenen Darlehens. Aus diesem Grund verklagte die Versicherungsnehmerin ihre Bank wegen Falschberatung auf Schadensersatz.
In seinem aktuellen Urteil vom 16. Mai 2017 (Az.: XI ZR 430/16) gibt der BGH der Klägerin zwar insofern Recht, dass sie infolge der “fehler…

Lifestyle aus der Dose?

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Inhalt von Getränkedosen nicht immer auf den ersten Blick deutlich Werbung verspricht perfekten Lifestyle Zutatenliste und Nährwertangaben lesen In den Getränkeabteilungen der Supermärkte findet sich eine Vielzahl an Getränkedosen, deren tatsächlicher Inhalt nicht immer sofort erkennbar ist. Die Verbraucherzentrale Bremen hat stichprobenartig elf Getränkedosen gekauft und untersucht, mit welchen Werbeversprechen sie Kundinnen und Kunden zum Kaufen animieren, wie das Design aussieht und welche Zutaten sie enthalten.

Getränk für jede Lebenssituation?
Egal, ob Sie mehr Energie benötigen oder lieber entspannen möchten, für alles scheint es das passende Getränk zu geben. Auffällig sind die vielen, schick „gestylten“ Energydrinks, die vor allem durch zugesetztes Koffein eine leistungssteigernde Wirkung versprechen. Andere wiederum werben damit, zur Entspannung beizutragen oder einen sportlichen und ernährungsbewussten Lebensstil zu unterstützen.

Gezieltes Marketing
Die Dosen sind…

Kein Zuschuss für Beamte

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Nachdem die Länder Berlin und Thüringen gefordert hatten, eine Bürgerversicherung wieder einzuführen, lehnte der Bundesrat nun einen ersten großen Schritt in diese Richtung ab: Beamte sollen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) keine Zuschüsse erhalten. Und das, obwohl sich viele lieber gesetzlich versichern würden, wie die thüringische Gesundheitsministerin erklärt.

Die Landesregierungen von Berlin und Thüringen stellten kürzlich einen Antrag, der unter anderem vorsah, den Weg zurück in Richtung einer paritätischen Finanzierung in der GKV zu ebnen. Der Bundesrat machte ihnen nun aber einen Strich durch die Rechnung: Auch die Forderung, Beamten einen „freiwilligen, bezahlbaren Zugang zur GKV“ zu ermöglichen, lehnte die Länderkammer ab. 
1,7 Millionen Beamte erhalten bisher, anders als Angestellte, keinen Zuschuss zu ihrer Krankenversicherung. Viele wären aber lieber, sich in der GKV zu versichern, sagte Heike Werner (Linke), Gesundheitsministerin in Thüringen, de…

AWD-Gründer will Insurtechs kaufen

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2011 zog sich Carsten Maschmeyer, Gründer und Ex-Chef des Finanzvertriebs AWD aus der Versicherungsbranche zurück. Nun ist er wieder da. Mit seiner Investmentgesellschaft Seed & Speed will er sich an Insurtechs beteiligen.

Hier geht es zum Artikel.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

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ProFair24 ist das erste faire Kundenportal, bei dem Beratung und Fairness ganz oben stehen Aus Kundenbefragungen kristallisierte sich heraus,  dass Versicherungs- und Finanzkunden eine fachkundige Beratung  wünschen. Nach ihren Aussagen bieten reine Vergleichssportale keine ausreichende Transparenz und es fehlt eine fachkundige Beratung.

Beratungslücke wird nun endlich mit ProFair24 geschlossen!
Verbraucher können Ihren Beratungsbedarf zu Versicherungen, Finanzen und Geldanlagen einstellen und Experten können im Auktionsverfahren Kundentermine ersteigern.
Der Kunde hat die Wahl zwischen einer klassischen Vor-Ort Beratung und einer Onlineberatung.

Eine Win-Win S…

Reaktion auf SPD-Rentenkonzept

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Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hat sich kritisch zum Rentenkonzept der SPD geäußert. „Am Ende müssen wohl vor allem die jüngeren Erwerbstätigen die Zeche zahlen“, kommentiert IW-Forscher Jochen Pimpertz die von Kanzlerkandidat Martin Schulz vorgestellten Pläne zur gesetzlichen Rente.

In ihrem heute vorgestellten Rentenkonzept verspricht die SPD ein gesetzliches Rentenniveau von dauerhaft 48 Prozent, zugleich soll der Beitragssatz nicht über 22 Prozent steigen (wir berichteten).
In einer ersten Stellungnahme des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) stößt diese doppelte Haltelinie auf Kritik – und auch die geplante Solidarrente, wonach Arbeitnehmer, die lange im Berufsleben gestanden haben, eine Rente „deutlich über der Grundsicherung“ erhalten sollen, kritisiert das Institut als „weiteren Kostenpunkt“.
Die Versprechen schützten kaum vor Armut, meint IW-Forscher Jochen Pimpertz. So drohten zum einen „teure Mitnahmeeffekte, weil auch gut situierte …

Interview zu „grünen“ Versicherungen

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Immer mehr Menschen wollen ihr Geld nicht mehr in Unternehmen oder Produkte stecken, die damit Atomenergie, Waffenhandel oder Raubbau an der Natur fördern. Darauf reagieren auch manche Versicherer. Wir sprachen mit Andreas Eurich, Vorstandsvorsitzender der Barmenia, über nachhaltige Versicherungsprodukte, was sie auszeichnet, ob sie teurer sind und warum Nachhaltigkeit generell eine Risikovorsorge darstellt.

Pfefferminzia: Wie schätzen Sie das Potenzial für „grüne“ Versicherungen ein und warum?
Andreas Eurich: Die Barmenia versteht sich nicht als „grüner“ Versicherer. Wir verstehen uns vielmehr als verantwortungsbewusstes Unternehmen, das wirtschaftlich handelt, seine soziale Verantwortung sieht und umweltbewusst agiert. Uns ist es wichtig, dass Nachhaltigkeit ganzheitlich gesehen und nicht nur ein Teilaspekt bedient wird. Es sollte für jedes Unternehmen selbstverständlich sein, insgesamt verantwortungsbewusst zu handeln – gerade in der heutigen Zeit.

Was zeichnet für Sie ein…

Kfz-Policen: Google wird wieder einen Anlauf nehmen

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Die Automobilwelt und damit auch der Kfz-Versicherungsmarkt verändern sich gerade gravierend. Für den zukünftigen Erfolg ist es zwingend notwendig, das bisherige Geschäftsmodell und die klassischen Produkte den neuen Gegebenheiten anzupassen. Ein Überblick.
Die Assekuranz ist extrem eng mit der Automobilindustrie verzahnt. Und diese erfindet sich gerade nach 130 Jahren neu – zum Beispiel mit vollkommen neuen Fahrzeugtypen.

Härterer Wettbewerb
Die Versicherer werden ständig gezwungen sein, ihr klassisches Geschäft den neuen Gegebenheiten anzupassen. Das heißt, der Wettbewerb um den einzelnen Kfz-Kunden wird härter.
Schon heute ist zu sehen, dass die Anzahl der Versicherungsgesellschaften, die Kfz-Versicherungsschutz bieten, schrumpft. Der Wettbewerb wird nochmals verstärkt, weil große Autohersteller immer häufiger auch ein “Rundum-sorglos-Paket” anbieten; mit Wartung, Reparatur und Versicherungsschutz, direkt abgeschlossen beim Kauf des Neuwagens.
Angeheizt wird der We…

CSU will pflegenden Angehörigen stärker unter die Arme greifen

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Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml (CSU) will sich dafür einsetzen, dass Angehörige, die Familienmitglieder pflegen, finanziell stärker entlastet werden. Zwar lehnte der Bundesrat ihr Vorhaben im vergangenen Jahr ab, sie wolle jedoch „nicht locker lassen“, so die Ministerin. 

Wer ein Familienmitglied pflegt und unterstützt, soll es nach einem Vorhaben der CSU leichter haben: Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml will pflegende Angehörige besser vor finanzieller Überforderung schützen.
In ihren Augen sollen Kinder erst ab einem Jahreseinkommen von 100.000 Euro dazu verpflichtet werden, sich an der Pflege der Eltern finanziell zu beteiligen – sofern diese die Kosten nicht selbst tragen können.
Im vergangenen Jahr hatte Huml zwar schon ähnliche Pläne geäußert, die im Bundesrat nicht so gut ankamen. „Ich lasse aber nicht locker – und werde nach der Bundestagswahl im September dieses Jahres einen neuen Vorstoß unternehmen“, kündigte sie an…

BU neu denken: Zwischen Dread-Disease und Disruption

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Die Versicherer haben sich Gedanken über die Ursachen für die geringe Marktdurchdringung von klassischen BU-Policen gemacht. Jetzt sind alternative Angebote und neue Konzepte auf dem Markt. Doch ihr Nutzen ist nicht unumstritten.
“Eine BU-Beratung sollte immer dort ansetzen, wo der einzelne Kunde steht und was er im Ernstfall wirklich braucht”, sagt Bernhard Rapp, Direktor Marketing und Produktmanagement und stellvertretender Niederlassungsleiter Canada Life Deutschland.
An diesem Punkt wird es aber häufig problematisch: Dann nämlich, wenn der Kunde feststellt, dass er sich den oftmals hohen Beitrag zur BU-Police nicht leisten kann.

Günstige Alternativen mit Knackpunkt
Viele Versicherer haben deshalb mittlerweile alternative Angebote wie Erwerbsunfähigkeitsversicherungen, Grundfähigkeitsversicherungen, Dread-Disease und Multi-Risik-Policen im Angebot, die jeweils ganz unterschiedlichen Versicherungsschutz bieten – und häufig deutlich günstiger sind als eine klassische BU.
Be…

GKV: Die Top-Kassen für Sparfüchse und Anspruchsvolle

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Welche gesetzlichen Krankenkassen bieten die besten Leistungen für Preisbewusste, Anspruchsvolle und die Anhänger alternativer Medizin? Das Deutsche Finanz-Service Institut (DFSI) ist dieser Frage auf den Grund gegangen und hat für verschiedene Modellkunden die Top-Kassen ermittelt.

Online-Tarifvergleich gesetzliche Krankenversicherung Das bietet Ihnen der Vergleichsservice: Ausführlicher Leistungsvergleich mit Beitragsberechnung Online-Vergleich der gesetzlichen Krankenkassen PDF-Infoblatt mit wichtigen Tipps zur Krankenversicherung Kostenlose Vergleichs- oder Angebotserstellung Jetzt bei ProFair24 vergleichen und sparen
Im Rahmen der GKV-Analyse des DFSI wurden unter anderem die besten Krankenkassen für folgende Kundensegmente ermittelt: Preisbewusste, Anspruchsvolle und die Anhänger alternativer He…

Pläne aus der Mottenkiste

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Der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) hat die Pläne der SPD kritisiert, Selbstständigen eine Versicherungspflicht in die gesetzliche Rente aufzuerlegen.

“Es ist unverständlich, warum immer wieder solche Pläne aus der Mottenkiste gezerrt werden”, sagte BVK-Präsident Michael H. Heinz. “Schließlich sind gerade Selbstständige als Unternehmer unterwegs, die eine hohe Verantwortung für ihren Betrieb und ihre Angestellten tragen. Warum sollten sie dann gerade ihre eigene Altersvorsorge einer Pflichtmitgliedschaft in der gesetzlichen Rentenversicherung unterwerfen?”
Der BVK setzt sich für eine freie und flexible Vorsorgegestaltung von Selbstständigen ein. Grund dafür sei nicht nur die unternehmerische Freiheit und Verantwortung, sondern auch die diskontinuierliche Einnahmesituation von Selbstständigen. Dabei helfen nach Einschätzung des Verbands private und flexible Altersvorsorgekonzepte, beispielsweise über Rürup- und Rentenversicherungen eher als die starr…

Dalmatiner-Politik”: CDU kritisiert SPD-Rentenpläne

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Die Union will den Rentenplänen der SPD im Wahlkampf kein eigenes Konzept entgegensetzen. “Bis 2030 ist die Rente solide aufgestellt”, sagte CDU-Generalsekretär Peter Tauber der “Saarbrücker Zeitung”. “Alles weitere sollten wir jenseits des Parteiengeplänkels in Ruhe und fundiert mit den gesellschaftlichen Gruppen diskutieren – beispielsweise in einer Rentenkommission.”

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz und Sozialministerin Andrea Nahles hatten ein Konzept vorgestellt, nach dem das Rentenniveau und der Beitragssatz bis 2030 in etwa stabil gehalten werden sollen. Die Kosten dafür sollen erst mit dem Renteneintritt der “Babyboomer” im Jahr 2028 deutlich auf 18,4 Milliarden Euro steigen und bis 2030 auf 19,2 Milliarden Euro wachsen.
Tauber sagte, auch die Union wolle nicht, “dass die Beiträge über Gebühr steigen und das Rentenniveau zu stark absinkt”. Die Rentenentwicklung sei wegen der Rekordbeschäftigung momentan aber besser als prognostiziert. Der CDU-Generalsekretär war…

Betriebsrenten: Noch viel Luft nach oben!

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Nur 26 Prozent der Arbeitnehmer nutzen derzeit die betriebliche Altersversorgung (bAV) mit eigenen Beiträgen. Und nur elf Prozent erhalten eine vom Arbeitgeber finanzierte Betriebsrente, mit der sie auch zufrieden sind. Zu diesen Ergebnissen kommt die aktuelle Deloitte-Studie “bAV zwischen Wunsch und Wirklichkeit”.

Demnach profitiert aktuell nur eine Minderheit von einer arbeitgeberfinanzierten Altersversorgung – lediglich 40 Prozent haben einen Anspruch. 28 Prozent davon wissen jedoch nicht, um welche Summen es geht. Und 63 Prozent sind der Meinung, der Arbeitgeber sollte etwas mehr leisten. Die Offenheit gegenüber der Entgeltumwandlung, also der Verzicht auf einen Teil des Bruttogehalts, sei vergleichsweise hoch, so Deloitte. Doch viele Arbeitnehmer beklagten ein mangelndes Angebot ihrer Firma.
Das Problem liegt offenbar auch in der schlechten Informationslage. 65 Prozent der Arbeitnehmer fühlen sich nicht ausreichend oder gar nicht über bAV-Optionen informiert – von …

Butter ist Butter und Käse ist Käse!

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Heute hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschieden, dass es „Butter“ und „Käse“ nur aus Milch und nicht aus Sojabohnen geben kann.
Dazu erklärt Annabel Oelmann, Vorstand der Verbraucherzentrale Bremen: „Das Urteil des EuGH gegen einen Hersteller veganer Produkte ist gut für die Verbraucherinnen und Verbraucher. Aus Sojabohnen lassen sich eben kein Käse und keine Butter herstellen. Nicht umsonst sind die Begriffe Käse, Milch und Butter geschützt. Hatten doch vor einigen Jahren findige Hersteller versucht, mit „Analogkäse“, der aber mit Käse nichts zu tun hatte, ihr Geld zu verdienen. Dem wurde durch europäische Gesetze längst ein Riegel vorgeschoben. Und das ist auch gut so!“
Quelle:
http://www.zeit.de/wirtschaft/2017-06/eugh-tofu-kaese-werbung-vermarktung-urteil-tofutown

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Einbrecher warten auf die Urlaubsmeldung

Wer muss bei Gefälligkeitsschäden zahlen?

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Eigentlich sind Freundschaftsdienste wie beim Umzug helfen oder die Blumen gießen gut gemeint. Trotzdem können sie gründlich schiefgehen und Geld kosten. Wer muss dann für einen solchen Gefälligkeitsschaden aufkommen? Und kann man sich dagegen versichern? Hier kommen die Antworten.

Hier geht es zum Artikel.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

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Hausratversicherer muss auch bei Rußschäden bezahlen
Strom- und Gastarife – Geht`s auch günstiger?

So sieht das Rentenkonzept der SPD aus

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Kanzlerkandidat Martin Schulz und Arbeitsministerin Andrea Nahles haben das Rentenkonzept der SPD für die Bundestagswahl vorgestellt. Kernstück ist eine doppelte Haltelinie: Das Rentenniveau soll eingefroren werden, das heißt auch bis 2030 nicht unter 48 Prozent sinken – derzeit sind es 48,2 Prozent. Zugleich sollen die Rentenbeiträge von derzeit 18,7 Prozent auf maximal 22 Prozent begrenzt werden.

„Wir stoppen das Absinken des Rentenniveaus“, erklärte SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz am Mittwoch in Berlin anlässlich der Vorstellung des Rentenkonzepts seiner Partei.
Demnach sieht das Wahlprogramm vor, das Rentenniveau – also das Verhältnis zwischen Durchschnittseinkommen und Altersbezügen –  bis zum Jahr 2030 zu stabilisieren: Es soll nicht unter 48 Prozent sinken, derzeit sind es 48,2 Prozent. Das geplante Niveau fällt damit etwas höher aus, als es Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) im vergangenen November angepeilt hatte: Damals sollte ein Niveau von dauerhaft…

Butter ist Butter und Käse ist Käse!

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Heute hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschieden, dass es „Butter“ und „Käse“ nur aus Milch und nicht aus Sojabohnen geben kann.
Dazu erklärt Annabel Oelmann, Vorstand der Verbraucherzentrale Bremen: „Das Urteil des EuGH gegen einen Hersteller veganer Produkte ist gut für die Verbraucherinnen und Verbraucher. Aus Sojabohnen lassen sich eben kein Käse und keine Butter herstellen. Nicht umsonst sind die Begriffe Käse, Milch und Butter geschützt. Hatten doch vor einigen Jahren findige Hersteller versucht, mit „Analogkäse“, der aber mit Käse nichts zu tun hatte, ihr Geld zu verdienen. Dem wurde durch europäische Gesetze längst ein Riegel vorgeschoben. Und das ist auch gut so!“

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Demnach profitiert aktuell nur eine Minderheit von einer arbeitgeberfinanzierten Altersversorgung – lediglich 40 Prozent haben einen Anspruch. 28 Prozent davon wissen jedoch nicht, um welche Summen es geht. Und 63 Prozent sind der Meinung, der Arbeitgeber sollte etwas mehr leisten. Die Offenheit gegenüber der Entgeltumwandlung, also der Verzicht auf einen Teil des Bruttogehalts, sei vergleichsweise hoch, so Deloitte. Doch viele Arbeitnehmer beklagten ein mangelndes Angebot ihrer Firma.
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Der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) hat die Pläne der SPD kritisiert, Selbstständigen eine Versicherungspflicht in die gesetzliche Rente aufzuerlegen.

“Es ist unverständlich, warum immer wieder solche Pläne aus der Mottenkiste gezerrt werden”, sagte BVK-Präsident Michael H. Heinz. “Schließlich sind gerade Selbstständige als Unternehmer unterwegs, die eine hohe Verantwortung für ihren Betrieb und ihre Angestellten tragen. Warum sollten sie dann gerade ihre eigene Altersvorsorge einer Pflichtmitgliedschaft in der gesetzlichen Rentenversicherung unterwerfen?”
Der BVK setzt sich für eine freie und flexible Vorsorgegestaltung von Selbstständigen ein. Grund dafür sei nicht nur die unternehmerische Freiheit und Verantwortung, sondern auch die diskontinuierliche Einnahmesituation von Selbstständigen. Dabei helfen nach Einschätzung des Verbands private und flexible Altersvorsorgekonzepte, beispielsweise über Rürup- und Rentenversicherungen eher als die starren…

Nichtzahler-Image der Versicherer hält sich hartnäckig

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Die Legende, dass Versicherer nicht zahlen, wenn es drauf ankommt, hält sich hartnäckig: Zwei Drittel der Deutschen (67 Prozent) sind einer aktuellen Umfrage zufolge der Ansicht, dass es überraschende und unvorhergesehene Fälle gibt, in denen die Versicherung nicht greift. Zugleich glaubt jedoch eine knappe Mehrheit der Befragten (55 Prozent) an die gute Absicht der Versicherer. Was darunter zu verstehen ist, erfahren Sie hier.
Wer in der Versicherungsbranche arbeitet, macht häufig die Erfahrung, dass deren Ansehen in der Bevölkerung – freundlich formuliert – noch Luft nach oben aufweist. Diese Sichtweise wird nun durch eine aktuelle Umfrage unter mehr als 1.000 Deutschen durch die Marktforscher von Yougov bestätigt.
Demnach sind 68 Prozent der Befragten der Ansicht, dass es den Versicherern nur um die Beiträge der Kunden geht. Fast ebenso viele Befragte (67 Prozent) glauben außerdem, dass es überraschende und unvorhergesehene Fälle gibt, in denen die Versicherung nicht …