Stillstand bei der Riester-Rente







Riester oder nicht Riester, dass ist hier die Frage


Die Zahl der so genannten Riester-Renten zur privaten Altersvorsorge stagniert weiter oder ist sogar etwas rückläufig. Im ersten Quartal des Jahres 2017 gab es 16,51 Millionen Verträge, Ende 2016 waren es noch 16,54 Millionen. Das geht aus einer Statistik des Bundessozialministeriums hervor, die jetzt veröffentlicht wurde.
2013 hatte der Bestand, bereinigt um stornierte Verträge, die 16-Millionen-Marke erreicht, 2014 waren es 16,29 Millionen, 2015 dann 16,49. Die Zahl der Verträge, bei denen die Beitragszahlungen ausgesetzt wurden, wird den Angaben zufolge auf ein Fünftel geschätzt.
Bundessozialministerin Andrea Nahles (SPD) hatte sich im Februar für ein standardisiertes Riester-Produkt ausgesprochen. Dies könne helfen, das Vertrauen der Bevölkerung wieder zu stärken und die Stagnation im Absatz zu beheben. “Von selbst wird das aber nicht passieren”, sagte sie.

“Politischer Shitstorm”
Ein Standardprodukt sei aus ihrer Sicht der vernünftigste Vorschlag, sie zeigte sich aber auch offen für andere Ideen aus der Branche. “Ansonsten wird der politische Shitstorm, den die Riester-Rente erfahren hat, nicht nachlassen”, erwartet Nahles. (dpa-AFX/kb)

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