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Es werden Posts vom August, 2017 angezeigt.

Sozialabgaben überschreiten bald die Billionengrenze

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Im Jahr 2016 gab der Staat 918 Milliarden Euro für Sozialversicherungsleistungen, Pensionen, Hartz IV und sonstige Zuwendungen aus. 2021 wird laut Prognosen die Billionengrenze überschritten. Grund: Die Parteien versprechen immer mehr – und die Wirtschaft kann nicht mithalten.

Bis 2021 könnten die Sozialausgaben hierzulande auf 1.100.000.000.000 Euro steigen – über eine Billion Euro also. Das zeigt ein Sozialbericht der Bundesregierung, über den die Berliner Zeitung berichtet. 2016 waren es noch 918 Milliarden Euro. Der Anteil der Sozialausgaben am Bruttoinlandsprodukt ist seit 2013 damit von 29,0 auf 29,8 Prozent gestiegen.
Besonders teuer sind Ausgaben für Rente, Pflege, Krankenversicherung und auch Sozialleistungen wie die Rente mit 63 und die Mütterrente.

Konkret gesagt:
Besonders die Pflegereform hat laut Sozialbericht einen Kostenanstieg von 26 Prozent verursacht (8 Milliarden Euro). Bei den Krankenkassen legten die Kosten um 5 Prozent (12 Milliarden Euro), bei der R…

Junge Menschen ohne Einsicht, Ältere resignieren

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Wer aufgepasst hat, weiß mittlerweile, wie wichtig die private Altersvorsorge ist. Gerade junge Menschen sollten sich früh kümmern – laut einer aktuellen Studie tun das aber zu wenige. Und ein Fünftel der Älteren hat die Hoffnung sogar ganz aufgegeben.

Fast zwei Drittel (64 Prozent) der Arbeitnehmer zwischen 25 und 34 Jahren hat die Planung für die private Altersvorsorgenoch nicht abgeschlossen, 26 Prozent haben noch nicht einmal damit angefangen. Das zeigt eine aktuelle Studie des Beratungsunternehmens Aon Hewitt.

Bei der Gruppe der 45- bis 65-Jährigen sieht es ebenfalls nicht gut aus:
Hier empfindet etwa jeder Fünfte (18 Prozent) seine Situation als hoffnungslos. Die finanziellen Mittel reichten nicht aus, um die Alterssicherung zu planen.

Die Jüngeren sehen indes wenigstens noch ein, dass es wichtig ist, selbstständig vorzusorgen.
Knapp die Hälfte (45 Prozent) stimmt der Aussage zu, dass die Rente in den eigenen Verantwortungsbereich gehört. Knapp drei Viertel (74,8 Proz…

Verbraucherschützer besorgt über finanzielle Lage der Lebensversicherer

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Im Rahmen des neuen EU-Eigenmittelregimes Solvency II mussten die deutschen Lebensversicherer im Mai zum ersten Mal sogenannte Solvenzberichte vorlegen. Der Bund der Versicherten (BdV) zeigt sich nach einer Untersuchung nun besorgt: „Bei fast allen Unternehmen sehen wir dringenden Handlungsbedarf“, erklärt BdV-Chef Axel Kleinlein.
Seit Mai dieses Jahres sind alle Lebensversicherer hierzulande zu mehr Transparenz gezwungen. Aufgrund des EU-Eigenmittelregimes Solvency II müssen sie jedes Jahr Auskunft über ihre finanzielle Lage geben.
Gemeinsam mit dem Unternehmensberater Carsten Zielke von Zielke Research Consult haben sich die Verbraucherschützer von Bund der Versicherten (BdV) die Solvenzberichte der Lebensversicherer mal genau angeschaut – mit eher negativem Ergebnis. Die Qualität sei schlecht, und es gäbe noch zu viel Intransparenz, erklärt BdV-Chef Axel Kleinlein.
Er fügt außerdem hinzu: „Bei fast allen Unternehmen sehen wir dringenden Handlungsbedarf.“ In Sachen Tran…

Ein langes Leben ist finanziell gesehen ein Risiko

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Wie viel Geld habe ich im Ruhestand? Wie kann ich mein Vermögen auf die nächste Generation übertragen? Und was macht eine gute Ruhestandsplanung aus? Auf diese und andere Fragen gibt Malte Wolter, Gruppenleiter Produktmanagement Condor Leben, im Interview Antworten.

Pfefferminzia: Welche sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Fragen, denen sich die Generation 50plus heute für ihren Ruhestand stellen sollte?

Malte Wolter: Der Kunde muss erkennen, dass die Ruhestandsphase von ihm ein Umdenken erfordert. Als geübter Sparer muss er sich erstmal überlegen, wie er sein Erspartes nach der Rente einsetzen will. Pflichten, wie Arbeiten und Kinder erziehen, fallen weg. Dafür nimmt der Anteil der Freizeit zu. Und damit geht die Frage einher, welche neuen Ausgaben entstehen könnten. Auch Hobbys und Reisen kosten schließlich Geld.
Neu für ihn ist zudem, dass er nicht weiß, für welchen Zeitraum er eigentlich planen soll. Die Lebenserwartung steigt und wird erheblich unterschätzt. Und wenn…

Überschwemmungen in Deutschland – Die unterschätzte Gefahr!

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Der Sommer ist in vielen Teilen Deutschlands dieses Jahr ungewöhnlich nass. Vielerorts hat es schon Überschwemmungen gegeben. Befragt man die Bundesbürger aber nach diesem Risiko, zeigt sich: Das Gros schätzt Überschwemmungen als ungefährlich ein. Ein Irrtum, der teuer werden kann. Hier kommen weitere Fakten.

Bundesbürger unterschätzen Überschwemmungen …
88 Prozent der Hausbesitzer halten Überschwemmungen für ungefährlich. Und zwei Drittel gehen laut einer GfK-Umfrage von 2016 davon aus, dass sie nie von einer Überschwemmung betroffen sein werden. Dabei kann Starkregen mit Überschwemmungen überall auftreten – das haben die Presseberichte der vergangenen Wochen und Monate ja nun eindeutig gezeigt.

… und überschätzen ihren Versicherungsschutz …
Ein weiteres Problem: 93 Prozent der Hausbesitzer glauben gegen Naturgefahren aller Art versichert zu sein. Dabei wissen viele nicht, dass sie für Elementargefahren wie Starkregen oder Hochwasser eine Extra-Absicherung brauchen.
Tat…

Wie das Steuern sparen mit der Rürup-Rente funktioniert

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Die Rürup-Rente eignet sich insbesondere für die Generation 50plus, Gutverdiener und Selbstständige.

Neben der Riester-Rente gibt es noch ein weiteres interessantes staatlich gefördertes Produkt: die Rürup-Rente oder auch Basis-Rente genannt. Sie eignet sich insbesondere für Gutverdiener, Selbstständige und die Generation 50plus. Die Rürup-Rente hilft dabei, die Steuerlast zu senken. Wie das Produkt funktioniert und warum die staatliche Förderung in Niedrigzinszeiten quasi der neue Zins ist, lesen Sie hier.

Die Bundesbürger gelten gemeinhin als Steuerspar-Völkchen. Das eigene Geld ist sauer erarbeitet, da will man dem Staat möglichst wenig davon überlassen. Produkte, die dabei helfen, die Steuerlast zu drücken, sind und waren hierzulande daher stets beliebt.
2005 kam ein weiteres Steuersparprodukt auf den Markt: die Rürup-Rente – auch Basis-Rente genannt. Sie soll vor allem Selbstständigen und Freiberuflern, die keinen Zugang zur Riester-Rente haben, eine staatlich geförde…

Paket vom Onkel aus Amerika und die ärgerlichen Nebenkosten

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Präsente per Post aus Ländern außerhalb der EU können zur Zoll-Falle werden. Manche Beschenkte erhalten unerwartet eine deftige Rechnung – nach Monaten.

Der Onkel aus Amerika war spendabel. Per Paket ließ er seiner Nichte in Köln eine Kette im Wert von 90 Euro zukommen. Doch die Freude  trübte Monate später eine Rechnung. Der Paketdienst FedEx forderte plötzlich knapp 16 Euro Zoll nach, dazu 12,25 Euro Bearbeitungsgebühr. Ein Ärgernis, das immer wieder passiert.
Hintergrund: Das deutsche Zollrecht unterscheidet bei Geschenken drei Kategorien. Privatsendungen mit einem Wert bis einschließlich 45 Euro sind grundsätzlich zollfrei. Bei Waren im Wert über 45 bis 700 Euro beträgt der Zoll regelmäßig 15 bis 17,5 Prozent des Warenwerts. Ist das Präsent noch teurer, rechnet der Zoll je nach Warenart gesondert aus, was zu zahlen ist.
Kurios nur: Paketdienste wie FedEx legen oftmals die Zollkosten an der Grenze zunächst aus. Später verlangen sie das Geld nicht vom Auftraggeber, s…

Nur jeder zweite Deutsche hat Versicherungsschutz im Ausland

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Jeder vierte Deutsche musste während einer Auslandsreise schon einmal einen Arzt aufzusuchen. Doch nur die knappe Mehrheit (52 Prozent) verfügt über eine Auslandsreise-Krankenversicherung. Das hat eine repräsentative Studie des Marktforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Gothaer ergeben.
Dabei macht sich laut der Studie die Mehrheit der Befragten bei den Urlaubsvorbereitungen zumindest “ein wenig Sorgen” um Erkrankungen und Unfälle im Ausland (57 Prozent). Darüber hinaus geben 70 Prozent an, dass ihnen Sicherheit in Bezug auf Krankheiten und Unfälle im Urlaub sehr wichtig ist.
Neben dem persönlichen Sicherheitsbedürfnis (68 Prozent) ist die Angst vor hohen Kosten (50 Prozent), beispielsweise verursacht durch einen Krankenrücktransport, das Hauptmotiv für den Abschluss einer Auslandsreise-Krankenversicherung. Negative Erfahrungen, die die Befragten selbst oder Freunde und Verwandte ohne Versicherungsschutz gemacht haben, spielen mit fünf und sechs Prozent eine geringer…

Umfrage im Internet-Kreditwürdigkeitsprüfung durch Banken unter der Lupe

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Verbraucherzentrale NRW… 

Wenn die Anschaffung von Einbauküche, Unterhaltungselektronik oder Haushaltsgroßgeräten ansteht, wird oft die Finanzierung durch Kredit überlegt. Ob und wie viel Kredit man sich überhaupt leisten kann – dabei ist eine realistische Selbsteinschätzung gefragt. Doch auch die Geldgeber hat der Gesetzgeber schon seit März 2016 in eine stärkere Mitverantwortung genommen, die Kreditwürdigkeit ihrer Kunden zu checken. Kredite dürfen nur vergeben werden, wenn Verbraucher diese voraussichtlich auch zurückzahlen können.
Wie Banken und Sparkassen ihrer „Prüfpflicht“ nachkommen – das will die Verbraucherzentrale NRW jetzt bei einer Umfrage im Internet herausfinden. Unter www.verbraucherzentrale.nrw/umfrage-kreditwuerdigkeitspruefung können Darlehnsnehmer anonym schildern, wie die Kreditwürdigkeitsprüfung durch das Geldinstitut vorgenommen wurde.
Hintergrund: Versäumt die Bank die „Kreditwürdigkeitsprüfung“ oder patzt sie dabei, kann der Kreditnehmer unter Umstä…

Unternehmer im Nebenjob, Ratgeber

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Arbeitnehmer, die ihren Lohn mit einem Zusatzeinkommen aufbessern, Studierende, die nebenbei erste Geschäftsideen verwirklichen, oder Eltern, die in der Erziehungspause etwas zur Familienkasse beisteuern –  es gibt viele Möglichkeiten für eine nebenberufliche Selbstständigkeit. Die Förderbank KfW schätzt, dass sich jedes Jahr rund eine halbe Million Menschen in Deutschland auf diese Weise ein zweites Standbein aufbauen. Aber auch im Kleinen gilt: Wer nachhaltig erfolgreich sein will, braucht rechtliches, steuerliches und betriebswirtschaftliches Basiswissen. Eine profunde Hilfestellung mit zahlreichen praktischen Tipps und vielen anschaulichen Beispielen bietet der Ratgeber „Nebenberuflich selbstständig. Steuern, Recht, Finanzen, Marketing“ der Verbraucherzentrale.
Denn auch wer nur wenige Hundert Euro Umsatz im Monat macht, muss sein Geschäft solide finanzieren und kalkulieren, damit nach Abzug der Kosten auch Gewinn übrig bleibt. Der Ratgeber erläutert dazu alle wich…

Wann eine Hausratpolice ausreicht

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Fahrräder und E-Bikes erfreuen sich hierzulande zunehmender Beliebtheit. Angesichts steigender Diebstähle sollten sich Radler dabei Gedanken um den passenden Versicherungsschutz machen. Ob die Hausratversicherung ausreicht, oder Radler lieber zur Spezialpolice greifen sollten, erfahren Sie hier.
Hier geht es zum Artikel.
Vielen Dank an die Pfefferminzia

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Gleiche Rentenbeiträge für alle – auch für Eltern1. August 2017Worum sich Azubis und Berufsstarter jetzt kümmern müssen1. August 2017Versicherungsbetrug: Versicherer trifft Beweislast30. Juli 2017

Wie man die Kfz-Versicherung für Fahranfänger günstiger macht

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Fahranfänger haben’s nicht leicht: Nicht nur müssen sie sich an den Straßenverkehr meist noch gewöhnen und haben eine Probezeit, sie müssen auch noch ziemlich viel Geld in ihre Kfz-Versicherung stecken. Denn die ist für die Einsteiger laut einer aktuellen Analyse fast doppelt so teuer. Aber auch hier gibt es Tricks, die sich auszahlen können.

Wie eine aktuelle Auswertung des Vergleichsportals Toptarif zeigt, müssen Fahranfänger fast das Doppelte für ihre Kfz-Police zahlen.
Die gute Nachricht: Es gibt ein paar Maßnahmen, mit denen sich die Kosten verringern lassen. Hier sind zwei davon:

Alter ist eben nicht nur eine Zahl
Fahranfänger steigen mit der höchsten Schadenfreiheitsklasse „SF 0“ in die Kfz-Versicherung ein und zahlen bis zu 240 Prozent Beitragshöhe. Und dann gibt’s auch noch einen Aufschlag für ein erhöhtes Unfallrisiko dazu.
Günstiger als ein eigenes Auto ist es daher, wenn Eltern ihre Kinder als Zweitfahrer angeben. Doch hier ist das Alter entscheidend:
In einem M…

Gleiche Rentenbeiträge für alle – auch für Eltern

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Eltern stehen keine geringeren gesetzlichen Rentenbeiträge zu. Das entschied nun das Bundessozialgericht. Geklagt hatten zwei Elternpaare. Sie hatten gefordert, nur die Hälfte von dem zahlen zu müssen, was kinderlose Paare zahlen.
Was ist geschehen? 

Zwei Elternpaare aus Freiburg sehen es nicht ein, die gleichen Beiträge in die gesetzliche Kranken- und Rentenversicherung sowie Pflegeversicherung zu zahlen wie Menschen, die keine finanzielle Belastung durch Kinder haben.
Sie fordern, dass die Kosten für Eltern halbiert oder zumindest reduziert werden. Dabei berufen sie sich auf ein Urteil aus dem Jahr 2001. Durch das waren die Beiträge in der Pflegeversicherung für Kinderlose gestiegen.

Das Urteil
Die Richter des Bundessozialgerichts entscheiden, dass die bisherigen Beiträge für Eltern in der gesetzlichen Rentenversicherung rechtens sind und nicht gegen das Grundgesetz verstoßen (Aktenzeichen B 12 KR 13/15 R und B 12 KR 14/15 R).
Der Grund: Laut Urteil werden Eltern ander…

Worum sich Azubis und Berufsstarter jetzt kümmern müssen

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Die wichtigsten Versicherungen: Haftpflicht, Krankenversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung
Die wichtigsten Konten: Girokonto, Tagesgeld und Vermögenswirksame Leistungen
Vergleichen lohnt sich zum Beispiel bei ProFair24 Mit dem Beginn der Ausbildung verfügen Auszubildende erstmals über ein eigenes Einkommen und sind somit nicht mehr grundsätzlich über ihre Eltern versichert. Gerade zu Ausbildungsbeginn treten zahlreiche Versicherer und Banken an Auszubildende heran und locken mit vermeintlich günstigen Angeboten. Annabel Oelmann, Vorstand der Verbraucherzentrale Bremen rät, „Lassen Sie sich verunsichern! Nicht jede Versicherung, Konto oder Altersvorsorge lohnt sich zum Berufsstart.“

WICHTIGE VERSICHERUNGEN
„Zunächst gilt es, Risiken zu versichern, bei deren Eintritt die wirtschaftliche Existenz bedroht ist. Neben dem Krankversicherungsschutz sollten sich Schulabgänger daher insbesondere über eine Privathaftpflicht- und eine Berufsunfähigkeitsversicherung informieren.“

Kran…

Versicherungsbetrug: Versicherer trifft Beweislast

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Liegt ein Versicherungsfall vor und der Versicherer vermutet einen Versicherungsbetrug, muss er die vorsätzliche Herbeiführung beweisen. Das hat das Landgericht (LG) Dortmund in einem aktuellen Fall entschieden. Eine nachvollziehbare Vermutung ist demnach nicht ausreichend.
Im vorliegenden Fall hatte ein Mann (Kläger) seiner Versicherung (Beklagte) gemeldet, dass es sein Fahrzeug zerkratzt worden sei. Da er eine Vollkaskoversicherung abgeschlossen hatte, verlangte er den Ersatz der fiktiven Reparaturkosten.
Der KfZ-Versicherer verweigerte die Zahlung, da er annahm, dass der Versicherungsnehmer einen bestehenden Vorschaden nicht behoben hatte und diesen nun zum Anlass nehme, um fiktive Reparaturkosten abzurechnen. Weiterhin sei der Vorschaden nicht über die Versicherung gelaufen und das Fahrzeug übersteige die vereinbarte Leistung um das Dreifache. Auch sei der Versicherte noch Beiträge aus dem Jahr 2014 schuldig.
Der Mann führte indes an, dass der Vorschaden vollständi…

Vorsicht: Phishing-Mail verspricht Bargeld und neue, ökologische Heizung

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Aktuelle Fake-E-Mail verspricht Bargeld und neue, ökologi­sche HeizungVerbraucherzentrale Bremen und Polizei warnen vor Betrü­ger-E-MailsKlicken Sie nicht auf den Link und geben keine Daten ein.Aktuell werden Mails mit dem Hinweis verschickt, dass Testhaus­halte gesucht werden, die fünf Jahre alte Heizungen durch eine ökologische, neue Heizung austauschen. Es werden dann angeb­lich 16.000 Euro ausgezahlt. Verbraucherzentrale und Polizei war­nen ausdrücklich vor dem Öffnen der Mail und des Links. Es wird angekündigt, dass es sich um eine staatliche Förderung handelt. 

Immer wieder landen derartige Falschmeldungen und Aufrufe im Email-Fach. Da wird der Eindruck erweckt, dass es sich um eine Bürgerinformation handelt und Ihr Landkreis diese Mail schickt. „Seien Sie grundsätzlich vorsichtig bei unaufgefordert erhalten Mails. Bitte klicken Sie niemals auf Links in diesen Mails“, sagt Annabel Oelmann, Vorstand der Verbraucherzentrale Bremen. Der Verdacht liegt nah, dass Betrüger…

UNSERIÖSE INKASSOUNTERNEHMEN: KEIN ENDE IN SICHT

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Hohe Forderungen durch überhöhte InkassokostenDrohungen mit Schufa, Zwangsvollstreckung sowie Lohn- und Kontopfändung Verbraucherzentrale Bremen hilft bei Problemen mit Inkassounternehmen Bedauerlicherweise gibt es unter den Betreibern von Inkassounternehmen nicht nur redliche Firmen. Mit steigender Tendenz ist in den Medien und im Beratungsalltag der Verbraucherzentrale Bremen festzustellen, dass zahlreiche Inkassounternehmen mit zwielichtigen Methoden abkassieren wollen. 

HOHE FORDERUNGEN DURCH ÜBERHÖHTE INKASSOKOSTEN
Zu beobachten ist, dass eine Forderung über wenige Euro durch die angeblich berechtigte Inkassokosten schnell in die Höhe schießen kann. Bei genauer Betrachtung ist dann aber immer wieder festzustellen, dass Phantasiegebühren berechnet und überhöhte Inkassokosten erhoben werden. Dabei sind die Inkassokosten gedeckelt und richten sich nach der Höhe der Rechtsanwaltsgebühren, die im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz geregelt sind.
In der Regel sind die Schreiben s…

Abgelaufener TÜV-Zahlt die Kfz-Versicherung trotzdem?

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Wer mit einer abgelaufenen Tüv-Plakette einen Unfall baut, der kann sich auf hohe Rechnungen freuen. Denn in so einem Fall kann die Versicherung die Leistung kürzen – zusätzlich zu den Bußgeldern, die es aufgrund einer abgelaufenen Tüv-Plakette ohnehin schon gibt.
Hierzulande muss jeder mit seinem Auto regelmäßig zur Hauptuntersuchung (HU). Wer sich nicht daran hält und mit abgelaufener Tüv-Plakette herumfährt, riskiert Bußgelder. Nach acht Monaten ist sogar ein Punkt in Flensburg fällig.

Und wie sieht’s mit der Kfz-Versicherung aus?
Ist die letzte HU schon mehrere Monate oder gar Jahre über der Frist, kann die Versicherung im Falle eines Unfalls die Leistungen kürzen. Dazu schaltet sie meist einen Sachverständigen ein, der prüfen soll, ob der Versicherungsnehmer grob fahrlässig gehandelt hat, berichtet die Computerbild.
Ein Beispiel hierfür sind etwa die Bremsen. Wer hier technische Mängel hat, die zum Unfall beigetragen haben, muss unter Umständen zahlen. Denn die Tüv-Mi…

Jeder zweite Pflegebedürftige nutzt Leistung nicht

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Menschen mit einem Pflegegrad von 1 bis 5, die zuhause wohnen, können zusätzlich zu ihren Pflegeleistungen auch noch den sogenannten Entlastungsbetrag einfordern: 125 Euro stehen ihnen pro Monat zu. Aber bisher ruft nur die Hälfte der Betroffenen diese Leistung auch ab.
Zusätzlich zu den staatlichen Pflegeleistungen haben Menschen mit einem Pflegegrad zwischen 1 und 5 auch Anspruch auf weitere 125 Euro pro Monat. Die Rede ist vom sogenannten Entlastungsbetrag.
Wie die AOK Plus berichtet, nutzt die Hälfte der Betroffenen in Sachsen und Thüringen diese Leistung bisher nicht.
„Wir wollen die Pflegebedürftigen ermutigen, diese Leistung verstärkt in Anspruch zu nehmen“, sagt Hannelore Strobel, Pressesprecherin der AOK Plus. „Denn mit diesem Entlastungsbetrag unterstützen wir ein selbstbestimmtes Leben im eigenen Zuhause auch bei pflegebedürftigen Menschen.“ Der Entlastungsbetrag könne für Angebote im Alltag genutzt werden, berichtet die Krankenkasse weiter, etwa zum Einkaufen, …

Demenz: Lücken in der Haftpflichtversicherung schließen

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Demenzerkrankungen nehmen mit steigender Lebenserwartung stetig weiter zu. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass Angehörige auch den bestehenden Haftpflichtschutz überprüfen. Die Geld und Verbraucher e.V. (GVI) hat dazu Tipps und Empfehlungen für Hilfen rund um das Thema Demenz.
Neben den allgemeinen Problemen im Umgang mit dieser Krankheit, gilt es auch, ein Augenmerk auf den Versicherungsschutz zu haben, sprich auf die Private Haftpflichtversicherung.
“Ein an Demenz erkrankter ist in der Regel deliktunfähig, das heißt er ist für Schäden, die er verursacht, laut Gesetz nicht haftbar. Dennoch haben sich einige Versicherer diesem Thema schon angenommen und kommen auch für Schäden auf, die von Demenzerkrankten verursacht wurden“, erklärt Jürgen Buck, Vorstand der GVI.

Deliktunfähigkeitsklauseln helfen im Schadensfall
Eine Demenzerkrankung muss übrigens einem Versicherer nicht angezeigt werden. Dennoch ist es für Angehörige eines Demenzkranken enorm wichtig, sich über die…

Lexikon Eigentumswohnung-Praxiswissen von A bis Z

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Gefunden, finanziert und gekauft – das Leben in den eigenen vier Wänden kann beginnen. Doch Vorsicht: Mit dem Erwerb einer Eigentumswohnung sind viele rechtliche Verpflichtungen verbunden. Wer den Kaufvertrag unterschreibt, sollte über Themen wie Hausgeld, Instandhaltungsrücklage oder bauliche Veränderungen Bescheid wissen, um Nachteile und mögliche Konflikte zu vermeiden. Der Ratgeber der Verbraucherzentrale NRW „Lexikon Eigentumswohnung. Praxiswissen von A bis Z“ klärt auf – mit Verweisen auf maßgebliche Urteile und Ratschlägen zum konkreten Vorgehen.
Welche Rechte haben Eigentümer bei der Gestaltung ihrer Wohnung? Wie wird die Jahresabrechnung geprüft? Welche Aufgaben hat die Hausverwaltung und welche der Beirat? Auch mögliche Probleme sind thematisch zu Stichworten gebündelt, wodurch das Buch zu einem praktischen Nachschlagewerk wird. Von A wie Antenne bis Z wie Zahlungspflicht beantwortet es Fragen um Verträge, Verwaltung und Vereinbarungen. Dabei dient der Ratgeb…

Rentenwahlkampf mit ungeniertem Griff in die Kassen

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Der Rentenwahlkampf für die am 24. September stattfindende Bundestagswahl ist nichts anderes als ein ungenierter Eingriff in die Besitzstände künftiger Arbeitnehmergenerationen. Die Weirich-Kolumne.
Als ob es die immer stärker alternde Gesellschaft nicht gebe,das Staatssäckel des Bundeshaushalts unermessliche Pfründe bereithalte, proben vor allem die Parteien der regierenden Großen Koalition und dort vor allem die Sozialdemokraten den Marsch in den “Rentner-Staat”.
Da die 50- bis 70-jährigen die Mehrheit in der Bevölkerung stellen, sich stärker als andere Wählergruppen an der Wahl beteiligen und sich in der Vergangenheit überrepräsentativ für die regierenden Parteien entschieden haben,stehen ihre Bedürfnisse im Vordergrund.
Durch die Röhre schauen die Jungen. SPD-Kanzlerkandidat Schulz will das gegenwärtige Rentenniveau von 48 Prozent beibehalten, eine Haltelinie von 22 Prozent bei den Beiträgen einziehen und zur Vermeidung von Altersarmut noch eine solidarische Lebens…