Posts

Es werden Posts vom 2019 angezeigt.

Motorradfahrer verklagt GM-Tochterfirma Cruise nach Kollision mit Roboterwagen

Bild
Nach dem Zusammenstoß mit einem selbstfahrenden Auto klagt ein Motorradfahrer aus San Francisco gegen den US-Autokonzern General Motors. Der Mann hatte den mit Roboterwagen-Technik ausgerüsteten Chevrolet Bolt der GM-Tochterfirma Cruise gestreift und das Gleichgewicht verloren. Die Seiten sind unterschiedlicher Ansicht über die Unfallursache.
Unstrittig ist, dass der autonom fahrende Bolt erst zu einem Wechsel von der mittleren Spur in die linke ansetzte, es sich dann jedoch wieder anders überlegte und in die mittlere Spur zurückkehrte. Dort hatte inzwischen aber der Motorradfahrer den Platz des Autos eingenommen. Er behauptet in der Klage, die Spur sei frei gewesen. GM verwies im Unfallbericht an die kalifornische Verkehrsbehörde darauf, dass nach Ansicht der Polizei das Motorrad zu früh vorgefahren sei und die Schuld für den Zusammenstoß bekam.
Das Auto habe den Spurwechsel abgebrochen, weil die Lücke in der linken Spur in der Zwischenzeit kleiner geworden sei, erklär…

Basisrente (RüRup-Rente) – wie sie funktioniert und wer profitiert

Bild
Die Basisrente, auch Rürup-Rente genannt, ist nicht unumstritten. Dabei gibt es bestimmte Personen, die von dem staatlich geförderten Konzept profitieren können. Wer das ist und wie es mit der Förderung klappt, lesen Sie hier.
Die Basisrente ist vielen auch als Rürup-Rente bekannt und sollte ursprünglich vor allem Selbstständigen helfen, die weder die betriebliche Altersversorgung (bAV) noch die Riester-Rente nutzen. Dabei können neben ihnen vor allem gutverdienende Arbeitnehmer, Frauen und Menschen der Zielgruppe 50plus von der staatlichen Vorsorgemöglichkeit profitieren. 

Aber von vorn: Was macht die Basisrente aus?
Wer Rürup richtig nutzt, kann ein deutlich höheres gefördertes Volumen pro Jahr erzielen als mit anderen Vorsorgearten: Bis zu 24.305 Euro (bei Ledigen) beziehungsweise 48.610 Euro (bei Familien) sind möglich. Gerade Gutverdiener und die Generation 50plus, die vor Rentenbeginn noch das eigene Rentenkonto aufstocken will, sollten sich das zunutze machen. Das…

Sicherheit: Die größten Gefahrenquellen im Straßenverkehr

Bild
Im alltäglichen Straßenverkehr sind deutsche Autofahrer zahlreichen Gefahren ausgesetzt: Drei Viertel (75 Prozent) von ihnen hatten bereits einen Autounfall. Doch welche Gefahrenquellen sind die größten, und wovor fürchten sich die Deutschen im Straßenverkehr am meisten?
Laut einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa ist der mit Abstand größte Risikofaktor im Straßenverkehr überhöhte Geschwindigkeit (43 Prozent).
Die breit angelegte Umfrage im Auftrag von Cosmos Direkt ergab unter anderem, dass sich fast alle Befragten (95 Prozent) häufig oder zumindest nicht immer an das Tempolimit halten.

Gegenseitige Rücksichtnahme ist unerlässlich
Am zweithäufigsten (28 Prozent) nannten die Studienteilnehmer Rücksichtslosigkeit/Egoismus als Sicherheitsrisiko, gefolgt von Smartphone-Nutzung (27 Prozent), Drängelei (19 Prozent) und Unachtsamkeit (18 Prozent).
Seltener werden dagegen Alkohol/Drogen (zwölf Prozent), regelmissachtende Fahrradfahrer (elf Prozent), LKW/Lie…

WLPT: Neues Prüfverfahren – was Autofahrer wissen sollten

Bild
Seit dem 1. September gilt für erstmals zugelassene Neuwagen ein neues realitätsnäheres Prüfverfahren für Verbrauchs- und Emissionswerte – WLPT („Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure“). Es ersetzt den bisher bestehenden NEFZ-Test („Neuer Europäischer Fahrzyklus“). Das neue Verfahren ist zudem Basis für die Berechnung der Kfz-Steuer. Welche Folgen die Änderungen für Pkw-Fahrer haben, zeigt eine Meldung von Cosmos Direct.
WLTP – was Autokäufer beachten sollten

Fahrzeugbesitzer und Käufer von Gebrauchtwagen können gelassen bleiben: „Alle Fahrzeuge, die bereits vor dem 1. September 2018 das erste Mal zugelassen wurden, werden nach dem alten NEFZ-Prüfverfahren Kfz-besteuert“, so Roman Wagner, Versicherungsexperte bei der Cosmos Direct. Anders sieht es aus, wenn der Wagen taufrisch vom Band kommen soll.

weiter lesen >>>

Sicherheit: Die größten Gefahrenquellen im StraßenverkehrBasisrente (RüRup-Rente) – wie sie funktioniert und wer profitiert

Sozialverband fordert: Eigenanteile in der Pflege dürfen nicht immer weiter steigen

Bild
Bei der Pflegefinanzierung muss man hierzulande andere Wege gehen. Das fordert der Sozialverband SOVD. Die steigenden Kosten könnten nicht allein auf die Pflegebedürftigen und ihre Familien abgewälzt werden.
Angesichts des demografischen Wandels steigen in Deutschland die Pflegekosten. Die Finanzierung dieser Kosten dürfe dabei nicht allein zu Lasten der Pflegebedürftigen gehen. Das fordert der Sozialverband SOVD.

„Die Kosten für notwendige Reformen und Verbesserungen in der Pflege dürfen nicht durch immer weiter steigende Eigenanteile allein auf die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen abgewälzt werden“, sagt SOVD-Präsident Adolf Bauer.

weiter lesen >>>


Basisrente (RüRup-Rente) – wie sie funktioniert und wer profitiertMotorradfahrer verklagt GM-Tochterfirma Cruise nach Kollision mit RoboterwagenWarum Rheuma bei Kindern so tückisch ist

Muss man als Unfallverursacher die Kosten für den Feuerwehreinsatz aus eigener Tasche zahlen?

Bild
Muss man als Unfallverursacher die Kosten für den Feuerwehreinsatz aus eigener Tasche zahlen? Und was, wenn die eigene Kfz-Haftpflichtversicherung sich querstellt? Solch einen Fall behandelt derzeit das Münchner Verwaltungsgericht. Hier kommen die Details.
Wenn auf deutschen Straßen ein Unfall passiert, sind Rettungskräfte schnell vor Ort, um zu helfen – so auch in der Nähe des bayerischen Marktschellenburg, wo ein Reisebus in ein Wohnmobil fuhr. Offenbar ging dem Unfall ein unachtsames Wendemanöver des Caravan-Fahrers auf der Bundesstraße voraus. Viele Feuerwehrleute rückten damals, am 11. August 2017, aus, um den Verletzten zu helfen. Für diesen Großeinsatz, so die Gemeinde, müsse der Wohnmobilfahrer zahlen.
Fast 4.600 Euro will die Gemeinde laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung (SZ) für den Einsatz mit rund 28 Feuerwehrkräften und fünf Rettungsfahrzeugen haben. Zudem sollen ähnlich viele Feuerwehrleute aus der benachbarten Gemeinde vor Ort gewesen sein. Die Haft…

Professionelle Zahnreinigung: Welche Leistungen die Krankenkasse übernimmt

Bild
Während die professionelle Zahnreinigung in der privaten Krankenversicherung zu den Basisleistungen gehört, müssen gesetzlich Krankenversicherte für mindestens einen Teil der Kosten selbst aufkommen. Die Krankenkassen leisten für diese Vorsorgebehandlung Zuschüsse – allerdings in unterschiedlicher Höhe. Ein Überblick.
Hier geht es zum Beitrag.


Deutsche haben massive Wissenslücken bei Pflegekosten16. März 2019Krankheit, Pflegefall & Co.: Diese Sorgen treiben die Deutschen um16. März 2019Die Tücken der gleitenden Neuwertversicherung16. März 2019Huk-Coburg muss BU-Rente weiter zahlen16. März 2019Viele PKV-Tarife erfüllen Mindestkriterien nicht16. März 2019Versicherer liebäugeln mit Alkohol-Wegfahrsperre in Neuwagen16. März 2019Risikolebensversicherung: Vorsorge ist auch für Paare ohne Kinder wichtig16. März 2019

Risikolebensversicherung: Vorsorge ist auch für Paare ohne Kinder wichtig

Bild
Für knapp die Hälfte kinderloser Paare (46 Prozent) würde der Verlust des Partners „große“ oder „sehr große“ finanzielle Auswirkungen haben. Das zeigt die repräsentative forsa-Umfrage „Sorge und Vorsorge“ (1) im Auftrag von CosmosDirekt.Besonders Frauen (55 Prozent) würden nach eigenen Angaben auch in finanzieller Hinsicht unter dem Verlust des Partners leiden.Karina Hauser, Vorsorgeexpertin bei CosmosDirekt, erklärt, wie Hinterbliebenen eine finanziell gesicherte Zukunft ermöglicht wird. Wenn der geliebte Partner stirbt, hinterlässt dies nicht nur emotional eine Lücke. Neben der Tatsache, dass die Hinterbliebenen mit dem tragischen Verlust fertig werden müssen, haben sie weiterhin finanzielle Verpflichtungen zu tragen wie etwa Miete oder einen Immobilienkredit. Nicht allen Paaren ist klar, wie stark die eigene Existenz vom Ableben des Partners betroffen sein kann. CosmosDirekt erklärt, wie eine Risikolebensversicherung den Lebenspartner im Ernstfall vor finanziellen Probl…

Im Kampf gegen Alkohol am Steuer haben die Versicherer radikale Ideen vorgestellt

Bild
Versicherer liebäugeln mit Alkohol-Wegfahrsperre in Neuwagen Der europaweit verpflichtende Einbau von Geräten, die ab einem Alkoholwert von 0,5 Promille das Starten des Neuwagens verhindern, sei „eine Überlegung wert“, so ein Unfall-Experte.
Kommt es bald europaweit zum Einbau alkoholempfindlichen Wegfahrsperren in Neuwagen, so dass ab 0,5 Promille das Starten eines Autos nicht mehr möglich ist?
Nach Auffassung der Unfallforschung der Versicherer (UDV) wäre dies zumindest „eine Überlegung wert“, wie UDV-Leiter Siegfried Brockmann vergangene Woche im Rahmen des Verkehrsgerichtstages in Goslar sagte.
„Brockmann verwies darauf, dass jedes Jahr rund 300 Getötete und Tausende von Verletzten im deutschen Straßenverkehr auf das Konto von Alkohol gehen“, berichtet der Versicherungsverband GDV über die Veranstaltung.
Der Einbau alkoholempfindlicher Wegfahrsperren könnte über eine europäische Richtlinie geschehen. Europaweit könnten die Geräte so eingestellt werden, dass ab 0,5 Pro…

Der privaten Krankenversicherung eilt der Ruf voraus, umfangreichere Leistungen zu bieten als die gesetzliche Variante.

Bild
Eine diesbezügliche Untersuchung im Auftrag der Grünen-Bundestagsfraktion kommt jedoch zu einem nicht ganz so pauschal gültigen Ergebnis.„Etliche private Krankenversicherungsunternehmen erfüllen selbst in ihren leistungsstärksten Tarifen nicht die definierten Mindestkriterien“, so lautet das Fazit einer Studie des Beratungsunternehmens Premium Circle im Auftrag der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen. Die überwiegende Mehrheit der privat Versicherten sei zudem gar nicht in den leistungsstärkeren Tarifen versichert, sondern in Tarifen mit einem geringeren Leistungsumfang.
Die Autoren berücksichtigten in ihrer Studie 103 eigenhändig festgelegte Mindestkriterien. 100 davon stammen aus den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung, drei weitere aus den Bereichen Zahnersatz und Sehhilfe, die das Unternehmen als Mindeststandard für den Krankenversicherungsschutz ansieht.
Dabei sei auffällig, dass die Spannbreite bei den Versicherern sehr groß sei, so die Autoren. …

Huk-Coburg muss BU-Rente weiter zahlen

Bild
Ein Forstwirt wird berufsunfähig und erhält daraufhin eine Rente der Huk-Coburg. Nach neun Monaten stellt der Versicherer die Zahlung allerdings ein. Zu Unrecht, urteilte nun das Oberlandesgericht Celle. Hier kommen die Details.
Was ist geschehen?
Ein Forstwirt fällt bei der Baumpflege einige Meter in die Tiefe und bricht sich dabei mehrere Wirbel und den linken Unterschenkel. Er behält daraufhin Beeinträchtigungen zurück, die sein Unfallversicherer anerkennt und entsprechende Leistungen auszahlt. Auch die Huk-Coburg, bei der sich der Forstwirt gegen Berufsunfähigkeit (BU) versichert hat, zahlt ihm eine BU-Rente in Höhe von monatlich rund 2.000 Euro aus.
Nach neun Monaten stellt die Huk-Coburg aber die Zahlungen ein. Die Beeinträchtigungen des Mannes hätten sich signifikant verbessert. Seine Einschränkungen auf allen Teiltätigkeiten seines Berufs als Forstwirt seien auf unter 50 Prozent gesunken wären.
Das sieht der Mann anders. Seine Leistungsfähigkeit hätte sich vielmeh…

Die Tücken der gleitenden Neuwertversicherung

Bild
Ein Tornado zerstört den Hof von Landwirt Otmar Meister. Sachschaden: mehr als eine halbe Million Euro. Zum Glück ist er versichert – mit einer gleitenden Neuwertversicherung. Geld zum Wiederaufbau gibt es demnach nur, wenn der Zeitwert des Hofes zum Eintritt des Schadenfalls mindestens noch 50 Prozent des Neuwerts beträgt. Im Klartext: Die Versicherung zahlt nur, wenn der Hof zum Stichtag nicht zu heruntergekommen war. Wie das Verfahren ausging, erfahren Sie hier.
Hier lesen Sie, was bisher geschah und hier, wie die Geschichte ausgegangen ist.


Huk-Coburg muss BU-Rente weiter zahlen16. März 2019Viele PKV-Tarife erfüllen Mindestkriterien nicht16. März 2019Versicherer liebäugeln mit Alkohol-Wegfahrsperre in Neuwagen16. März 2019Risikolebensversicherung: Vorsorge ist auch für Paare ohne Kinder wichtig16. März 2019Professionelle Zahnreinigung: Welche Leistungen die Krankenkasse übernimmt16. März 2019Versicherungstipp: Zahnvorsorge – Vorteile für Gesundheit und Geldbeutel16. März 2019

Deutsche haben massive Wissenslücken bei Pflegekosten

Bild
Fast jeder zweite Deutsche glaubt, dass die gesetzliche Pflegeversicherung im Pflegefall die vollen Kosten der Unterbringung in einem Heim finanziert. Das hat eine aktuelle Umfrage der Postbank ergeben. Hier kommen die Details.
Viele Bürger wissen nicht, dass sie sich als Pflegebedürftige etwa bei vollstationärer Pflege an den Kosten beteiligen müssen, und wie hoch die Kosten dafür sein können. Das zeigt eine Umfrage im Auftrag der Postbank unter 1.002 Bürgern. 43 Prozent der Befragten glauben danach, dass die gesetzliche Pflegeversicherung die Kosten für einen vollstationären Pflegeplatz in voller Höhe übernimmt.
21 Prozent der Umfrageteilnehmer gehen von einem Eigenanteil von unter 1.000 Euro. Tatsächlich liege der zu leistende Betrag im Bundesdurchschnitt derzeit bei rund 1.800 Euro, wie Berechnungen des PKV-Verbands ergeben haben.
„Die Unkenntnis über die Kosten der Pflege für den Einzelnen und ihre Finanzierung zieht sich durch alle Bevölkerungs- und Altersschichte…

Die größten Fehler bei der Steuererklärung

Bild
Einmal abgegeben, lässt sich an der Steuererklärung nicht mehr viel ändern. Vor allem beim Absetzen der Vorsorgebeiträge sollten Sparer daher besonders darauf achten, sich nicht unnötig Geld durch die Lappen gehen zu lassen. Die größten Fehlerquellen lesen Sie hier.
Erstmalig haben die Deutschen dieses Jahr bis zum 31. Juli Zeit, ihre Steuererklärung für 2018 abzugeben. Dabei müssen aber gerade Vorsorgesparer darauf achten, nicht versehentlich Fehler zu machen. Darauf weist der Finanzdienstleister MLP hin.
Um beispielsweise für Riester- und Basisrenten tatsächlich die staatliche Förderung zu erhalten, müssen sie die geleisteten Beiträge auch an der richtigen Stelle eintragen: Riester-Sparer können pro Jahr maximal 2.100 Euro in der Anlage „AV“ ansetzen. Stehen die Angaben in diesem Formblatt, dann rechnet das Finanzamt automatisch nach, ob sich Sparer mit der Riester-Zulage besserstellen oder mit dem Sonderausgabenabzug.
Auch bei der Basis-Rente passieren häufig Fehler, …

Studie warnt vor Altersarmut: Ökonom sieht keine neuen Argumente für eine Grundrente

Bild
„Rentner stärker von Altersarmut betroffen als gedacht“, titelte die Süddeutsche Zeitung vergangene Woche. Der Grund: Rentner und Pensionäre wurden in bisherigen Studien zusammen betrachtet. Die vergleichsweise hohen Alterseinkünfte der ehemaligen Beamten hätten das wahre Ausmaß des Problems verschleiert. Das Institut der Deutschen Wirtschaft warnt nun vor übereilten Rückschlüssen.
Eine aktuelle Studie ist zu dem Schluss gekommen, dass der Anteil der gesetzlichen Rentner, die als armutsgefährdet gelten, höher sei als ursprünglich angenommen. Hintergrund: Würde man –  anders als bislang üblich – ehemalige Beamte in der Betrachtung von Altersarmut herausrechnen, sei das Armutsrisiko im Alter höher anzusetzen. Dies berichten die Autoren der Studie – der rentenpolitische Sprecher der Linksfraktion im Bundestag, Matthias Birkwald, und der Statistikprofessor Gerd Bosbach von der Hochschule Koblenz.
Demnach galten im Jahr 2017 16 Prozent aller Personen aus Rentner- und Pension…

Grüne wollen Bürgerfonds für die Altersvorsorge

Bild
Die Politik steht gerade vor der Mammutaufgabe, die Altersvorsorge in Deutschland zukunftsfähig zu gestalten. Auch die Grünen haben nun einen Reformvorschlag vorgelegt: Sie wollen einen Bürgerfonds einführen, der sicherer sein soll als Privatimmobilien, Aktien und Co. Die Details gibt’s hier.
Bei einem sind sich derzeit wohl alle Politiker einig: Die Altersvorsorge in Deutschland muss zukunftssicher gemacht werden. Die Grünen haben einen Vorschlag, wie das klappen könnte: mit einem Bürgerfonds zusätzlich zur gesetzlichen Rente.
Ihr Konzept haben Parteivorsitzender Robert Habeck und Grünen-Europa-Abgeordneter Sven Giegold unter anderem Zeit Online mitgeteilt: Der Staat solle einen bestimmten Anteil des Bruttolohns von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern einbehalten und in den Fonds einzahlen. Selbstständige, Freiberufler und Beamte sollten sich freiwillig beteiligen können. Der Bürgerfonds solle sowohl in Aktien als auch in an der Börse gehandeltes Eigenkapital investieren.

Frauen mit fast 430 Euro weniger Rente im Monat als Männer

Bild
Gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit, fordern Frauen auf einer Protestkundgebung in Berlin vor einigen Jahren. Bei der Rente sind die Unterschiede zwischen Männern und Frauen noch groß.

Noch immer sind Frauen deutlich benachteiligt, wenn es um die Höhe ihrer Rente im Alter geht. Der Unterschied zwischen Männern und Frauen liegt hier bei fast 430 Euro – im Monat. Das zeigt eine aktuelle Studie.
Frauen hierzulande müssen mit deutlich weniger Rente auskommen als Männer. Der Unterschied liegt monatlich im Schnitt bei 430 Euro – Frauen bekommen also durchschnittlich rund 36 Prozent weniger Rente. Das zeigt eine Studie der Dekabank.
Die Männer erhielten danach monatlich eine Rente von rund 1.180 Euro, bei den Frauen waren es nur 755 Euro. „Aus der Lohnlücke im Arbeitsleben entwickelt sich im Alter eine Rentenkluft“, sagte Gabriele Widmann, Volkswirtin bei der Dekabank, laut eines Berichts des Mannheimer Morgen bei der Vorstellung der Studie in Frankfurt.
Fast 60 Prozent der Frau…

Vorsicht Falle – Achtung vor Online-Shops der Aliaz Cooperation

Bild
Verkauf über Werbeanzeigen in sozialen Netzwerken
Die Produkte werden vor allem in den sozialen Medien beworben. Einmalige Einkäufe oder gar nur die Anforderung von Preisangaben entpuppen sich schnell als unbemerkt abgeschlossene und kostenintensive Abo-Verträge. Auf Grund des aktuell großen Beschwerdeaufkommens zu dieser Thematik, hat das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland eine Informationsseite eingerichtet, mit deren Hilfe sich Verbraucher zur Wehr setzen können.
Ein Klick in die Kosten-Falle
Die Abzock-Masche funktioniert auf allen Verkaufsseiten der Aliaz Cooperation ähnlich. Eine Registrierung für ein gratis Testpaket genügt, um unbemerkt in die Abo-Falle zu tappen. Aber auch bei einem beabsichtigten einmaligen Einkauf endet der Kaufabschluss in einem Abonnement. Ein Hinweis darauf wird erst nach dem Bestellvorgang angezeigt. „Das Unternehmen Aliaz Cooperation verstößt mit seinen Geschäftspraktiken eindeutig gegen die gesetzlichen Informationspflichten.…

Doppelte Sicherung mit Zwei-Faktor-Authentifizierung

Bild
„Doppelt gesichert hält besser“. Auf diesem Prinzip beruht die Zwei-Faktor-Authentisierung (auch „Authentifizierung“), kurz 2FA. Dieser Schutz fehlte den kürzlich gehackten Promi-Accounts meist. Doch immer mehr Internet­services bieten ihn an, wie die Stiftung Warentest bei einer Unter­suchung von 45 Diensten fest­gestellt hat. Nutzer sollten den Schutz akti­vieren. Lesen Sie hier, wie 2FA funk­tioniert und welche Unternehmen – von Amazon bis YouTube – diese Sicherung anbieten.
Pass­wort allein garan­tiert keine Sicherheit Beim herkömm­lichen Login-Verfahren fragen die meisten Online­dienste lediglich zwei Dinge ab: Das Pass­wort des Nutzers und den Login-Namen – oft ist das eine E-Mail-Adresse. Die E-Mail-Adresse ist normaler­weise öffent­lich, sprich: nicht geheim. Geheim ist nur das vom Nutzer gespeicherte Pass­wort. Gelangt dieses in die Hände eines unbe­fugten Dritten – etwa durch ein Daten­leck beim Anbieter oder weil Nutzer es unbe­dacht an Fremde weiterge­geben h…

Schwere Hygienemängel bei „Serways“-Autobahnrestaurant

Bild
– Lebensmittelkontrollbericht zeigt ekelerregende Zustände in „Serways“-Autobahnrestaurant
– Öffentlichkeit wurde nicht über Missstände informiert
– Auf Mitmach-Plattform „Topf Secret“ können Bürger die Ergebnisse einsehen und weitere Kontrollberichte erfragen
Schimmel, schwarzer Belag an Arbeitsgeräten, Schabenbefall in der Küche: In einem Autobahn-Restaurant einer „Serways“-Raststätte haben amtliche Lebensmittelkontrolleure schwere Hygienemängel festgestellt. Das zeigen bisher unveröffentlichte Kontrollberichte, die die Verbraucherorganisation foodwatch und die Transparenzinitiative FragDenStaat am Donnerstag auf dem Mitmach-Portal „Topf Secret“ online gestellt haben. Bei Überprüfungen von vier weiteren Serways-Raststätten, die foodwatch und FragDenStaat ebenfalls veröffentlichten, dokumentierten die Kontrolleure hingegen keine oder nur geringe Mängel. Die Öffentlichkeit wurde über die Missstände in der Raststätte nicht informiert. foodwatch und FragDenStaat riefen Bürgeri…

NRW-Aktionsbündnisses: Aufgeschoben und doch bald aufgehoben?

Bild
Bündnis begrüßt Einlenken der Landesregierung (Das neu gegründete NRW Bündnis: „Wir wollen wohnen!“ – ein Zusammenschluss aus dem Deutschen Mieterbund, dem Deutschen Gewerkschaftsbund und aus Wohlfahrts- und Sozialverbänden)
„Wir begrüßen, dass die Landesregierung auf unsere Kernforderung eingeht, indem Sie die landesrechtlichen Regelungen zum Schutz der Mieterinnen und Mieter zunächst auf ihre Wirksamkeit hin überprüft, anstatt sie einfach auslaufen zu lassen. Wir freuen uns, dass die Arbeit unseres eigens dafür gegründeten Bündnisses offenbar eine erste Wirkung zeigt“, machte Hans-Jochem Witzke, Sprecher des Bündnisses „Wir wollen wohnen!“ und Vorsitzender des Deutschen Mieterbundes NRW deutlich. Die Überprüfung der Verordnungen sei aber nur ein Etappenziel. Wichtig sei jetzt, dass die Verordnungen nach der Prüfung auch tatsächlich insgesamt deutlich verlängert werden.
Wichtig sei darüber hinaus, dass diese Regelungen darüber hinaus nun auch flächendeckend in ganz NRW…

Stickoxid-Grenzwerte: Zwei Drittel sind Fahrverboten gegenüber skeptisch

Bild
Für mehrere Städte in Deutschland, in denen Stickoxid-Grenzwerte in der Luft überschritten werden, haben Gerichte Fahrverbote für Dieselfahrzeuge angeordnet. 38 Prozent der Befragten sind der Ansicht, es sollte gar keine Fahrverbote geben; 30 Prozent meinen, Fahrverbote sollten erst bei höheren Grenzwerten greifen und 28 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass die Fahrverbote bei bestehenden Grenzwerte gelten sollten. Das hat eine Umfrage des ARD-DeutschlandTrends im Auftrag der Tagesthemen von Montag bis Dienstag dieser Woche ergeben.
Bei der Diskussion um Grenzwerte und Diesel-Fahrverbote ist für die Mehrheit der Deutschen (53 Prozent) der Schutz der Gesundheit der Bürger in den Städten am wichtigsten. Für 24 Prozent ist die Vermeidung von Einschränkungen für Autofahrer, wohin sie fahren dürfen, am wichtigsten. Für 17 Prozent sind die Interessen der Diesel-Besitzer am wichtigsten und für nur 2 Prozent die Interessen der Autoindustrie. Der zweitwichtigste Aspekt in…