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Alternative zur Riester-Rente gefordert: „Die Groko darf das Thema nicht aussitzen“




Aus Sicht der Verbraucherschützer muss die private Altersvorsorge und damit ein Alternativprodukt zur Riester-Rente jetzt angepackt werden. Die Bundesregierung müsse nun einen Vorschlag für ein passendes Standardprodukt liefern, forderte Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands (VZBV).
„Die private Altersvorsorge braucht einen politischen Neustart“, findet VZBV-Vorstand Klaus Müller. Jetzt sei die Zeit für ein effizientes und kostengünstiges Standardprodukt, das für alle Menschen die private Altersvorsorge erleichtere, forderte Müller in einer Stellungnahme der Verbraucherschützer.
Aus Sicht des VZBV sei nun Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) am Zug und müsse die Eckpunkte für dieses Standardprodukt vorlegen. „Die Riester-Produkte sind zu oft zu teuer und zu ineffizient. Es besteht dringender Handlungsbedarf“, so Müller. Die Groko dürfe das Thema „nicht aussitzen“.
Auf die Entwicklung eines Standardprodukts, das eine kostengünstigere private Altersvorsorge ermöglichen soll, hatten sich CDU/CSU und SPD im Koalitionsvertrag geeinigt. Dazu sollte auch der Versicherungsverband GDV einen Vorschlag beisteuern. Doch der Verband erklärte unlängst, darauf verzichten zu wollen.
Vergangene Woche hatte die Friedrich-Ebert-Stiftung einen Vorschlag für ein Basisprodukt für die private Altersvorsorge präsentiert – das sogenannte Vorsorgekonto (wir berichteten). Es handele sich dabei um ein „einfaches, sicheres und kostengünstiges Standardprodukt für (fast) jedermann“, wie die Initiatoren werben. So verlange es vom Vorsorgesparer „keine komplexen Entscheidungen“ und biete eine höhere Rentabilität als herkömmliche Riester-Produkte.
Vielen Dank an die Pfefferminzia

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