Direkt zum Hauptbereich

Muss man als Unfallverursacher die Kosten für den Feuerwehreinsatz aus eigener Tasche zahlen?




Muss man als Unfallverursacher die Kosten für den Feuerwehreinsatz aus eigener Tasche zahlen? Und was, wenn die eigene Kfz-Haftpflichtversicherung sich querstellt? Solch einen Fall behandelt derzeit das Münchner Verwaltungsgericht. Hier kommen die Details.
Wenn auf deutschen Straßen ein Unfall passiert, sind Rettungskräfte schnell vor Ort, um zu helfen – so auch in der Nähe des bayerischen Marktschellenburg, wo ein Reisebus in ein Wohnmobil fuhr. Offenbar ging dem Unfall ein unachtsames Wendemanöver des Caravan-Fahrers auf der Bundesstraße voraus. Viele Feuerwehrleute rückten damals, am 11. August 2017, aus, um den Verletzten zu helfen. Für diesen Großeinsatz, so die Gemeinde, müsse der Wohnmobilfahrer zahlen.
Fast 4.600 Euro will die Gemeinde laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung (SZ) für den Einsatz mit rund 28 Feuerwehrkräften und fünf Rettungsfahrzeugen haben. Zudem sollen ähnlich viele Feuerwehrleute aus der benachbarten Gemeinde vor Ort gewesen sein. Die Haftpflichtversicherung des Wohnmobilfahrers bezweifelt aber, dass so viele Helfer auch wirklich dort waren.

weiter lesen >>>



Kommentare

Beliebte Posts

Die größten Fehler bei der Steuererklärung

Grüne wollen Bürgerfonds für die Altersvorsorge

Krankenstandanalyse: Die fünf häufigsten Krankheitsgründe